Album 4

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Die Menschen sind zwar eine anpassungsfähige, aber auch sehr bequeme Spezies. Und so wuchs nach einem Jahr Duschen im Freien und ebensolcher geschäftlicher Verrichtungen der Wunsch nach etwas mehr Komfort. 

Der Platz für das Bad stand schon lange fest, aber es musste wieder einmal alles dafür gemacht werden. So z.B. ein Fenster in die alte Stallwand brechen, die Abflussrohre im Boden eingraben, Fundamente für die Trennwände betonieren, 

   

die Wasserleitungen verlegen, das Duschbecken schon mal einsetzen,

   

   

den Estrich legen, Wände aufmauern, Decke einziehen,

      

   

alles verputzen (natürlich wieder mit dem genialen Lehmputz) und natürlich auch noch die Elektrik legen und den Boden und Teile der Wände verkacheln.

   

Und dann endlich war der kleine Luxus eines Badezimmers komplett. Endlich konnten wir das warme Wasser der Solaranlage richtig nutzen.

      

Manchmal muss ich selber die Bilder wieder rauskramen und anschauen; man vergisst so schnell wie schrecklich alles noch kurz zuvor ausgesehen hatte. Leider habe ich kein Weitwinkelobjektiv, deswegen sind oft nur Ausschnitte zu sehen. Im Mai 2002

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Claudia Neuroth & Dieter Gehrke, Telefon  0033 562 997352, Email