Album 3

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Nach dem provisorischen Einzug im Juni 2001, mit dem ersten fertiggestellten Schlafzimmer, musste erst einmal noch das Dach beendet werden.

   

   

Danach ging es dann an den weiteren Ausbau des Hauses, insbesondere der Küche und dem dahinterliegenden Vorratsraum.

   

Dabei fand ich in den Lehmwänden so dermaßen viele alte Mäuse- und Rattennester, dass der ehemalige Besitzer eines Tages sagte: "Ich wusste gar nicht, dass ich Dir so einen Schweizer Käse verkauft habe! " Wochen und Monate vergingen, bis die diversen Löcher gestopft waren und das Haus langsam wieder an Substanz gewann.

   

Nach einigen versuchen klappte dann auch das Herstellen des Lehmputzes mit eigenen Rohstoffen so gut, dass im Innenbereich überall Lehmputz eigener Herstellung aufgebracht wurde

   

   

 Und mit ein wenig Farbe an den Wänden sah dann gleich alles ganz anders aus...

   

   

Es war ein Sommer, wie ich ihn seit meiner Kindheit nicht mehr kannte; von Mai bis September war praktisch immer Wetter für Shorts und T-Shirt. So war es kaum vorstellbar für mich, dass es auch hier so etwas wie Winter geben würde. Auch schöne Ausflüge in die Berge fehlten natürlich nicht.

   

Anfang November wurde es dann aber doch allmählich empfindlich kalt, und es entstand das dringende Bedürfnis, eine Heizmöglichkeit zu installieren, denn abends waren es in meinem Zimmer allmählich nur noch 12°. Also Ofen aufbauen, Kamin mauern, Rohre legen, Heizkörper aufhängen.....

   

Und nun kam endlich die Bewährungsprobe des Ofens, der schon seit fast einem Jahr darauf wartete in Betrieb genommen zu werden. Zunächst recht enttäuschend, da durch all die Baufeuchte sehr viel Energie benötigt wurde um die Küche auf angenehme Temperaturen zu bringen, bin ich mittlerweile, im Februar 2002, doch recht zufrieden mit der Eigenkonstruktion. Mollig warme Küche und mindestens ein weiteres gemütlich warmes Zimmer im Haus ist doch schon recht akzeptabel. Zumal es hier nach Aussage der Zeitungen der kälteste Winter seit über 40 Jahren war!

   

Ende November wurde dann auch endlich die (staatlich geförderte) Solaranlage geliefert und montiert.

   

Und dann kam der Umzug; das Badezimmer noch nicht mal angefangen, aber mit fließend warmen Wasser in der Küche, und 3 bezugsfertigen Räumen. Und trotz all der Provisorien, wir sind glücklich endlich hier zu sein.

    

Mittlerweile ist das Abwassersystem installiert, fast alle Kisten ausgepackt, die Gartenmöbel aufgestellt (im Januar!), und selbst die Katze beginnt sich an ihr neues Heim zu gewöhnen. 

   

   

im Februar 2002

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Claudia Neuroth & Dieter Gehrke, Telefon  0033 562 997352, Email